John de Mol: „Affenzirkus will keiner mehr sehen“

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John de Mol: „Affenzirkus will keiner mehr sehen“

Beitragvon Lisa7193 » 20.12.2011 06:24

Nanu, eine Castingshow ohne pöbelnde Popanze und tyrannische Tanzlehrer? Und dann auch noch ein Quotenrenner. „The Voice of Germany“ ist die TV-Überraschung des Jahres. Der Einzige, der nicht überrascht scheint, ist John de Mol, 56, der Erfinder der Show: „Ich hatte das im Gefühl.“

John de Mols Gefühl. Es hat uns die „Traumhochzeit“ beschert, später „Big Brother“. Nun hatte er das Gefühl, „dass die alten Castingshows am Ende sind“. Dass der Trick, „Menschen vor die Kamera zu zerren, die dann musikalisch umgebracht werden, nicht mehr funktioniert“.

Und dass „das Publikum Leute sehen möchte, die wirklich etwas können und von Top-Profis beurteilt und auch unterstützt werden“.

Sein Gefühl trog ihn nicht. Das konnte der Holländer vor zwei Wochen quasi live miterleben. Da verlegte RTL sein „Supertalent“ vom Samstag auf den Donnerstag, um Sat.1 den Start von „The Voice of Germany“ zu vermasseln. Doch de Mols von ihm sogenannte „Castingshow 2.0“ mit den „Coaches“ Nena, Xavier Naidoo, Rae Garvey und The BossHoss schlug das Fremdschäm-Festival um Längen.

Die Coaches! Keine halbscharigen Promi-Darsteller. Sondern zwei der größten deutschen Popstars, ein mit Platin dekorierter Ire sowie zwei populäre Countrymusiker.

Die hörten in „Blind Auditions“ den Vortrag der Kandidaten, ohne sie zu sehen – kein Dekolleté sollte den Blick auf das Talent beeinträchtigen. „Ich kann zig Namen von Stars nennen, die keine hübschen Menschen sind, aber mit ihrer Musik berühren“, sagt de Mol. Dreiviertel der Kandidaten, die gegenwärtig in „Battles“ antreten, wären anderswo wegen mangelhafter Optik von der Bühne gegrölt worden.

Für den meisten Spaß sorgt, dass die Show, so de Mol, „auch ein Wettbewerb zwischen den Coaches“ ist, von denen jeder den Ehrgeiz hat, „The Voice“ an Land zu ziehen. Wann hat man je gesehen, dass ein irischer Rocker und zwei Cowboys auf Knien um die Gunst eines Soul-Talents buhlen?

Es war vor zwei Jahren, als de Mol merkte, dass mit den Castingshows etwas schieflief. Er suchte Prominente für die Show „Ich liebe Holland“ und ging dabei auch die Castingshow-Gewinner durch – mit dem Ergebnis: „Die kennt kein Mensch.“ Es musste ein Format her, in dem Image kein Thema ist, in dem das pure Talent zählt, und in dem „die besten Leute sitzen und langfristige Karrieren im Auge haben“.

Inzwischen funktioniert das Format in über zwanzig Ländern. Und auch wenn de Mol sagt, dass „Fernsehen wie Mode ist“, so weiß er doch auch, dass TV-Casting nach „The Voice“ nicht mehr dasselbe sein wird: „Affenzirkus will keiner mehr sehen.“

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