Singen ist eben doch nicht alles

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Singen ist eben doch nicht alles

Beitragvon Lisa7193 » 20.12.2011 06:22

VON JUDITH CONRADY - zuletzt aktualisiert: 16.12.2011 - 09:00

Düsseldorf (RPO). Gesangstalent ist auch in der hochgelobten Castingshow "The Voice of Germany" von Sat.1 und Prosieben nicht das Einzige, was zählt. Das mussten auch die Düsseldorfer Pamela Falcon und Giovanni Costello feststellen. Für beide war am Donnerstagabend Schluss.

Dass es in der Sendung vom Donnerstagabend einen Kahlschlag auch unter den besonders talentierten Kandidaten geben würde, stand von vornherein fest - denn so will es das Konzept der Sendung.

Die Kandidaten treten in so genannten Battles gegeneinander an, und zwar in etwa gleichstarken Paarungen. Dass es für einige der stärkeren Kandidaten in dieser Sendung Schluss sein würde, war also programmiert.

Die Düsseldorfer Profi-Sängerin Pamela Falcon, die so ziemlich jeden anderen Kandidaten in der Sendung locker an die Wand gesungen hätte, musste ausgerechnet gegen den Amerikaner Percival antreten, der bereits mit Michael Jackson und Robbie Williams auf Tour war. Nach einem Duett (Purple Rain), das Jury und Publikum beeindruckte, musste sich Juror Rea Garvey entscheiden - und wählte Percival.

Eine schwierige, aber nachvollziehbare Wahl. Andere Entscheidungen stießen bei vielen Zuschauern auf Unverständnis. Beim Duell zwischen der blonden Ramona Nerra und dem sehr coolen Kalifornier Butch Williams (Team BossHoss) dürften die Sympathien der meisten Zuschauer klar bei Butch gelegen haben, und auch gesanglich war sein Auftritt eine Spur besser. The BossHoss entschieden sich trotzdem für Ramona. Die Begründung: Ihr könnte man noch mehr beibringen als Butch - zum Konzept der Sendung, dass hier wirklich einmal der beste Sänger gewinnen soll, passt das nicht so ganz.

Auch für den 44-jährigen Düsseldorfer Giovanni Costello war am Donnerstagabend trotz eines gesanglich guten und charismatischen Auftritts Schluss - Juror Xavier Naidoo (der während des Auftritts vor Begeisterung nervig dazwischengekreischt hatte) fand den 20 Jahre jüngeren Rüdiger gesanglich besser. Besser vermarktbar dürfte der 24-Jährige auch sein - aber das mag Zufall sein. Und die optisch eher unauffälligen Schwestern Vicky und Laura hatten gegen den roten Lockenkopf und Youtube-Star Michael keine Chance - auch das mag Zufall sein.

Auch beim Wettsingen von Andy, Ole und Benny war es sicher nicht der schlechteste Sänger, der am Ende gehen musste. The BossHoss schickten Andy nach Hause, der auf der Bühne weniger sicher und routiniert wirkte als die beiden anderen Kandidaten - aber in dieser Hinsicht im Laufe der Show sicher noch dazugelernt hätte.

"The Voice of Germany" ist es bisher wie wohl keiner Castingshow zuvor gelungen, musikinteressierte Zuschauer zu überzeugen: Das Konzept aus den ersten Folgen, in denen die Jury-Mitglieder mit dem Rücken zu den Kandidaten saßen und nur deren Gesang bewerteten, sorgte bei vielen Zuschauern für Begeisterung. Endlich mal eine Castingshow, die ohne Betroffenheits-Einspieler aus dem Leben der Kandidaten auskommt und in der nicht der weichgespülteste, am besten vermarktbare Sänger gesucht wird. So müsste die Sendung auch weitergehen.

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