„The Voice of Germany“ feiert sich selbst

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„The Voice of Germany“ feiert sich selbst

Beitragvon [ Super Moderatoren] Cupido82 » 07.12.2011 14:38

Essen. Ein Castroper mit Blues im Blut, eine musikalische Schulabbrecherin und zwei ungleiche Schwestern: In der vierten Folge der erfolgreich durchgestarteten Casting-Show „The Voice of Germany“ gab es noch immer genügend Talente für zwei Stunden gute Unterhaltung. Nur ein holländisches "Starlet" nervte.

Der Gewinner der vierten Ausgabe des neuen Quotenrenners „The Voice of Germany“ heißt Jury-Mitglied Xavier Naidoo. Er konnte die beiden besten Stimmen des Abends für sein Team gewinnen. Das ist zum einen die sympathische Lehramtsstudentin Katja Friedenberg (25). Sie hat mit dem Lied „Just Hold Me“ von Maria Mena das Publikum und die Jury berührt. Wenn sie weiterhin so gut singt, wird man sie noch in den Live-Shows hören.

Sogar noch einen Tick mehr überzeugte Elen Wendt (21), eine musikalische Schulabbrecherin aus Berlin ohne feste Aufstehzeiten. Elen Wendt präsentierte „Time After Time“ von Cyndi Lauper. Bereits nach wenigen Sekunden drückten alle Jurymitglieder auf ihren roten Buzzer – anders als beim „Supertalent“ ist dies in der ProSieben-Sat.1-Show eine respektvolle Geste. Alle wollten Elen in ihrem Team. Die Jurymitglieder kämpften um die Kandidatin und bewarfen sich gegenseitig mit Karteikarten. Naidoo säuselte Elen schließlich eine Liedzeile aus Nenas „99 Luftballons“ ins Ohr: „Hast du etwas Zeit für mich?“. Da konnte Elen nicht anders, als sich für den Soul-Sänger aus Mannheim zu entscheiden. Nenas Kompliment („Du bist überzeugt zerbrechlich.“) beeindruckte Elen nicht. Vielleicht verstand Elen aber auch nicht, was Nena meinte. Man weiß es nicht.

Castroper überzeugt bei "The Voice" mit Blues

Nachdem derzeit einige Duisburger in Casting-Sendungen erfolgreich sind, will nun ein Mann aus Castrop-Rauxel mitmischen. Fanel Cornelius (36), Paketzusteller, aus dem Stadtteil Habinghorst, bewies seinen Blues im Blut - mit „Still Got The Blues“ von Gary Moore. Nena ist künftig sein Mentor. Sie lobte seine Leidenschaft. Xavier Naidoo, der wegen seiner kritischen Haltung von seinen Jurykollegen als „Dr. No“ tituliert wurde, mäkelte hingegen: „In den Höhen war es zu stumpf.“
„Starke Stimme mit dicken Eiern“

Bei den männlichen Kandidaten erinnerte man sich nach der Sendung neben dem Castroper nur noch an Ole (37). Für ihn ist, wie für viele „The Voice“-Teilnehmer, die Bühne nichts Neues. Für Hamburg trat Ole 2006 bei Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“ an, damals als „OleSoul“. Er beschreibt sich selbst als „laut, unausstehlich, chaotisch“. Mit „I Need A Dollar“ (Aloe Blacc) lieferte er eine gute Leistung ab und entschied sich für The Boss Hoss als Unterstützer. Die hatten zuvor gesagt, sie bräuchten so eine „starke Stimme mit ein paar dicken Eiern“.

Relativ unsympathisch, weil karrierefixiert, kam das „Pop-Sternchen aus Holland“ , Tessa Sunniva (20), daher. Doch Nena wollte sie trotz eines eher schwachen Auftritts mit „Bubbly“ von Colbie Caillat in ihrem Team. Tessa gewann in Holland den zweiten Platz einer Casting-Show namens „So You Wanna Be a Popstar?“. Weil es in der Heimat nicht klappte, will sie in Deutschland einen Nummer-Eins-Hit landen, sagt sie. Offenbar haben ihr Linda de Mol und Sylvie van der Vaart gesteckt, dass man als Holländerin hierzulande etwas reißen kann. In der ProSieben-Pressemitteilung zur aktuellen Folge wird sie immerhin schon als Essenerin bezeichnet.
Körpermaße zum Mitschreiben

Überraschend für Zuschauer und Jury: Auch Duette sind bei „The Voice“ erlaubt. Die Schwestern Vicky (24) und Laura (28) sangen den Country-Song „Need You Now“. Nach dem grandiosen Auftritt der ungleichen Schwestern wird das Lied der Band „Lady Antebellum“ in den Download-Charts bestimmt wieder vertreten sein. Juror Rea Garvey darf sich glücklich schätzen: Er angelte sich die beiden bodenständigen Gesangstalente. The Boss Hoss drehten sich auf ihren Stühlen nicht um, weil sie „angepisst“ (O-Ton) waren: „Ihr singt besser als wir.“ Nena hingegen buzzerte nicht, weil sie noch zu verwirrt war und sich fragte, ob sie zwei oder drei Stimmen gehört hatte.

Die hübsche Bilge Bolat (21) war gerade wenige Sekunden vor der Kamera, als sie direkt ihre Körpermaße zum Mitschreiben diktierte: „87-61-91.“ Doch ihr Aussehen half bei den „Blind Auditions“ nicht. Ihre Version von „Russian Roulette“ (Rihanna) hätte ein hohes Niveau gehabt, bescheinigt ihr die Jury zwar. Aber der Funke sprang nicht über.
"The Voice" mit Hang zur Selbstbeweihräucherung

Weiter hingegen ist Yasmina Hunziger (34) aus Köln. Yasmina ist stabil gebaut, hat rote Haare und sagt von sich selbst, dass sie „optisch nicht in die Musikindustrie passe“. Dort hätten es „schlankere Mädels mit dünner Stimme“ leichter. Sie überzeugt nach ein paar schiefen Anfangstönen mit einer kraftvollen Interpretation der Ballade „Listen“ von Beyoncé Knowles. Das Jury-Duo „The Boss Hoss“ lobte eine Stimme, „wo der Vulkan explodiert“. Nena sah das ähnlich. Sie wird Yasmina künftig coachen.

Weil die Entscheidungen gegen Bilge Bolat und für Yasmina Hunziger von den „The Voice of Germany“-Produzenten im Schnitt dramaturgisch miteinander verwoben wurden, ist die Botschaft wenig subtil: Seht her, liebe Zuschauer, wir feiern gerade uns selbst – ein Format, bei dem nur die Stimme zählt. Und jetzt, liebe Produzenten, reicht es dann auch mit der Selbstbeweihräucherung. Nun hat es mit Sicherheit auch der Allerletzte kapiert.

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